17 | 10 | 2018
Wussten Sie schon?

daß die größte Schneemenge an einem Tag mit 1,93m Silver Lake (Colorado / USA) gemessen wurde?

Nachrichten
  • (scienceticker.info) Im arktischen Meereis fanden Wissenschaftler so viel Mikroplastik wie nie zuvor. Die meisten Partikel waren mikroskopisch klein. Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Das berichten Forschende des Alfred-Wegener-Institutes (AWI).

  • (Wetter-Center.de) Der rekordverdächtige Sommer 2018 schien kein Ende zu nehmen. Sogar im Oktober sind in einigen Regionen Deutschlands nochmals spätsommerliche Temperaturen von 25°C zu verzeichnen. Ähnliche Witterungsverhältnisse gab es in der Vergangenheit nicht allzu oft, einige Jahre... Related posts: Wann kommt die Kälte? Kommt ein langer Winter?

  • (Wetter-Center.de) Laut einer neuen Studie der University of East Anglia (UEA) könnte der Klimawandel in Zukunft zu Engpässen bei der globalen Bierversorgung führen. Die Studie warnt, dass das zunehmende Auftreten von Dürre und Hitze weltweit... Related posts: Klimawandel und Dürren: Neue Erkenntnisse Klimawandel seit 1,4 Milliarden Jahren

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Regenradar

Regenradar

Mit einem Radargerät werden elektromagnetische Wellen ausgesendet. Objekte, die von diesen Wellen getroffen werden reflektieren diese Wellen, was Rückschlüsse über das Objekt zuläßt.

Für ein Regenradar benutzt man Mikrowellen von
ca. 3 cm Länge. Treffen diese Wellen auf ihrem Weg durch die Atmospähre auf regnende Wolken, reflekieren diese einen Teil der Strahlung. Je mehr Niederschlagsteilchen (Wassertropen, Eis) in einer Wolke enthalten sind, desto stärker wird das Signal des Radars reflektiert. Mit anderen Worten: Je höher das Signal, desto stärker der Niederschlag.

Darüber hinaus kann man aus dem Zeitunterschied zwischen dem Senden des Radarsignals und dem Empfang der reflektierten Strahlung auf den Abstand der Wolken zum Radar schließen.

Soweit die Theorie. Praktisch ergeben sich daraus aber auch einige Interpretationsprobleme. Da der Radarstrahl die Antenne auf einer Gerade verläßt, die Erdoberfläche aber gekrümmt ist, nimmt die Höhe des Radarstahls über dem Boden mit steigender Entfernung von der Antenne zu. Bei
einer Entfernung von 100 km zur Antenne beträgt dieser Höhenunterschied bereits 600 m. Daher werden Niederschlagsteilchen in Bodennähe nicht korrekt erfaßt.

Andererseits führt auch Verdunstung in Bodennähe zu einem stark reflektierenden Objekt, obwohl dies nicht auf Regen zurückzuführen ist. Weiterhin können stark reflektierende Objekte in der Nähe
der Radarstation andere dahinterliegende Objekte abschatten, was ebenfalls das Bild verfälscht. Die Niederschlagsintensität wird beim Regenradar des ZDF durch eine farbliche Markierung angezeigt. Es bedeuten:

 

 

kaum zu Regen neigende Bewölkung

 

leichter Regen

 

leichter bis mäßiger Regen

 

mäßiger Niederschlag

 

sehr starker Regen, oftmals auch Gewitter. Die beiden Farben stufen die Schwere nochmals ab.

 

Je nach Temperatur zeigt das Je nach Temperatur zeigt das Radarbild Schneefall
anstelle von Regen an.

Das Wichtigste in Kürze
Climate Prediction

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