17 | 10 | 2018
Wussten Sie schon?

daß die längste Nebeldauer in Deutschland mit 242 Stunden vom 07.05. - 17.05.1996 in Neuhaus / Rennweg im Thüringer Wald beobachtet wurde?

Nachrichten
  • (scienceticker.info) Im arktischen Meereis fanden Wissenschaftler so viel Mikroplastik wie nie zuvor. Die meisten Partikel waren mikroskopisch klein. Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Das berichten Forschende des Alfred-Wegener-Institutes (AWI).

  • (Wetter-Center.de) Der rekordverdächtige Sommer 2018 schien kein Ende zu nehmen. Sogar im Oktober sind in einigen Regionen Deutschlands nochmals spätsommerliche Temperaturen von 25°C zu verzeichnen. Ähnliche Witterungsverhältnisse gab es in der Vergangenheit nicht allzu oft, einige Jahre... Related posts: Wann kommt die Kälte? Kommt ein langer Winter?

  • (Wetter-Center.de) Laut einer neuen Studie der University of East Anglia (UEA) könnte der Klimawandel in Zukunft zu Engpässen bei der globalen Bierversorgung führen. Die Studie warnt, dass das zunehmende Auftreten von Dürre und Hitze weltweit... Related posts: Klimawandel und Dürren: Neue Erkenntnisse Klimawandel seit 1,4 Milliarden Jahren

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Meteoroiden

Meteoroiden (vom griechischen Meteorron = Phänomen am Himmel) sind kosmische Kleinstkörper die die Sonne umkreisen und die Flugbahn der Erde kreuzen können. Ihre Größe reicht von einigen Millimetern bis hin zu einigen Metern. Sie sind jedoch kleiner als Asteroide.

 

 

Ihre Herkunft ist unterschiedlich. Es kann sich um Teile des Asteroidengürtels handeln, die durch die Gravitation der Planeten ihre Umlaufbahn verlassen haben, aber auch um Bruchstücke von Kometen, die diese verloren haben.

Treten Meteoroiden in die Atmospähre der Erde ein, erzeugen sie durch die entstehende Reibungswärme in 80 bis 110 Kilometern Höhe einen weißen Lichteffekt. In diesem Fall spricht man auch von einer Sternschnuppe.

In der Regel verglüht ein Meteoroide beim Eintritt in die Erdatmospähre. Dennoch können Bruchstücke den Erdboden erreichen. In diesem Fall spricht man nicht mehr von Meteoroiden, sondern von Meteoriten. Insofern ist die Bezeichnung des “Meteoriten-Monitor”, der vom Survival-Netwerk verwandt wird, nicht ganz korrekt.

Mit einem Alter von rd. 4,5 Mrd. Jahren stammen die Meteoroiden aus den Anfängen unseres Sonnensystems. Sie werden in der Regel nach ihrer Zusammensetzung klassifiziert.


Der bekannteste Meteroideneinschlag fand vor ca. 65 Millionen Jahren in Yucatan, Mexiko statt. Er hinterliess einen Krater von 170 Kilometern Durchmesser und veränderte das leben auf der Erde. Er führte vermutlich zum Aussterben der Dinosaurier.

Typen von Meteoriden

Eisen

Hauptbestandteil ist Eisen und Nickel. Es finden sich aber auch Spuren von Cobalt, Germanium, Gallium und Iridium. 4,8% der Meteoriten sind Eisenmeteoriten.

felsiges Eisen

Sie bestehen zu 50% aus Nickeleisen und zu 50% aus Silikaten. Etwas 1,2% aller Meteoriten sind felsige Eisen

Chondrite

In diese Felsmeteoriten sind kleine Silikatkügelchen eingeschlossen. Etwa 86% aller Meteoriten sind Chondrite

Anchondrite

Hierbei handelt es sich um Felsmeteoriten, die keinen Einschluß von Silikat aufweisen. Sie sind am ehesten mit Basalt zu vergleichen. Sie treten mit einer Häufigkeit von 3% auf.

bekannte Krater

Krater

Land

ungef. Älter

Kratergröße

Größe des einschlagenden Objektes soweit bekannt

Vredefort

Südafrika

ca. 3 Mrd. Jahren

320 km lang, 180 km lang

10 km

Sudbury

Kanada

ca. 1,9 Mrd. Jahre

ca. 250 km Durchmesser

 

Chicxulub

Mexiko

ca. 65 Mill. Jahre

ca. 180 km Durchmesser

10 km

Manicouagan

Kanada

ca. 212 Mill. Jahre

ca. 100 km Durchmesser

5 km

Siljan

Schweden

ca. 360 Mill. Jahre

ca. 50 km Durchmesser

 

Nördlinger Ries

Deutschland

ca. 15 Mill. Jahre

ca. 24 km Durchmesser

700 m

Steinheimer Becken

Deutschland

ca. 15 Mill. Jahre

ca. 3,5 km Durchmesser

150 m

Barringer

Amerika

ca. 50.000 Jahre

ca. 1,5 km Durchmesser und 170 m tief

50 m

 

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