18 | 10 | 2019
Wussten Sie schon?

Die schwersten Hagelkörner gingen 1986 in Bagladesch nieder. Sie wogen 1 kg und trafen 92 Menschen tödlich.

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Windchill

Jeder von uns hat schon die Erfahrung gemacht, daß es einem bei starkem Wind kälter vorkommt als es eigentlich ist. Windchill beschreibt also den Effekt, der uns Luft kälter empfinden läßt. Deshalb wird der aus dem amerikanischen Sprachraum stammende Begriff Windchill im Deutschen auch als “gefühlte Temperatur” bezeichnet. Sie ist ein Maß dafür, wie stark die Abkühlung auf nackter Haut durch die Verdunstung in Abhängigkeit von der tatsächlich gemessenen Lufttemperatur, Luftfeuchte und Windstärke ist. Dies liegt daran, daß Körperwärme an die umgebende Luftschicht abgegeben wird, wenn die Lufttemperatur niedriger als die Körpertemperatur ist. Dadurch entsteht zwischen unserem Körper und der Umgebungsluft eine isolierende Luftschicht, die verhindert, daß wir die wirkliche Temperatur spüren. Spürbar tritt dieser Effekt ab ca. 7° C auf. Ist die Temperatur höher ist die Windchill-Temperatur gleich der gemessenen Temperatur. Die Windchill-Temperatur wird daher der Einfachheit halber ebenfalls in Grad Celcius angegeben; beschreibt aber diejenige Temperatur, die man empfindet, anstatt die Temperatur, die mit einem Thermometer gemessen wird.

Das Gegenteil zum Windchill-Index ist der sog. Hitzeindex.

Das Wichtigste in Kürze
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