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Montag, 24. November 2008 um 20:02 Uhr |
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Regenradar
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Mit einem Radargerät werden elektromagnetische Wellen ausgesendet. Objekte, die von diesen Wellen getroffen werden reflektieren diese Wellen, was Rückschlüsse über das Objekt zuläßt.
Für ein Regenradar benutzt man Mikrowellen von ca. 3 cm Länge. Treffen diese Wellen auf ihrem Weg durch die Atmospähre auf regnende
Wolken, reflekieren diese einen Teil der Strahlung. Je mehr Niederschlagsteilchen (Wassertropen, Eis) in einer Wolke enthalten sind, desto stärker wird das Signal des Radars reflektiert. Mit anderen Worten: Je höher das Signal, desto stärker der
Niederschlag.
Darüber hinaus kann man aus dem Zeitunterschied zwischen dem Senden des Radarsignals und dem Empfang der reflektierten Strahlung auf den Abstand der Wolken zum Radar schließen.
Soweit die Theorie. Praktisch ergeben sich daraus aber auch einige Interpretationsprobleme. Da der Radarstrahl die Antenne auf einer Gerade verläßt, die Erdoberfläche aber gekrümmt ist, nimmt die Höhe des Radarstahls über dem Boden mit steigender Entfernung von der Antenne zu. Bei einer Entfernung von 100 km zur Antenne beträgt dieser Höhenunterschied bereits 600 m. Daher werden Niederschlagsteilchen in Bodennähe nicht korrekt erfaßt.
Andererseits führt auch Verdunstung in Bodennähe zu einem stark reflektierenden Objekt, obwohl dies nicht auf
Regen zurückzuführen ist. Weiterhin können stark reflektierende Objekte in der Nähe der Radarstation andere dahinterliegende Objekte abschatten, was ebenfalls das Bild verfälscht. Die Niederschlagsintensität wird beim Regenradar des ZDF durch eine farbliche Markierung angezeigt. Es bedeuten:
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kaum zu Regen neigende
Bewölkung
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leichter Regen
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“normaler” Regen
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starker Regen
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sehr starker Regen, oftmals auch
Gewitter. Die beiden Farben stufen die Schwere nochmals ab.
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Je nach Temperatur zeigt das Je nach Temperatur zeigt das Radarbild Schneefall anstelle von Regen an.
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mit freundlicher Genehmigung des ZDF |
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Regenradar für den westlichen Teil Deutschlands
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mit freundlicher Genehmigung des ZDF |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. Dezember 2008 um 11:20 Uhr |