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Freitag, 28. November 2008 um 09:32 Uhr |
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Das Klima Afrikas
Afrika ist mit knapp 30,3 Millionen Quadratkilometern Fläche nach Asien der zweitgrößte Kontinent unsere Erde und nimmt ca. 22 Prozent der gesamten Landfläche der Erde ein. Afrika ist ein Kontinent klimatischer Gegensätze. Im ariden Nordafrika liegt die größte Wüste der Welt, die Sahara, an deren südlichen Rand sich die Sahelzone mit Dornbusch- und Grassavanne anschließt.
Afrika kann aufgrund seine Größe in mehrere Klimazonen eingeteilt werden. Diese verlaufen interessanterweise fast parallel zu den Breitengraden. Ursache hierfür ist zum einen das Afrika zu beiden Seiten des Äquators liegt, zum anderen kühle Meeresströmungen und das Fehlen von Gebirgszügen als klimatische Barriere.
Obwohl Afrika keine Gebirgsketten wie bspw. Süd- oder Nordamerika hat, so herrscht in den Hochlagen doch ein anderen Klima als im Tiefland gleicher geographischer Breite. Hier verteilt sich der
Regen gleichmäßiger über das Jahr und die Temperaturen sind ausgeglichener. In den Hochlagen fällt auch
Schnee wobei nur die Gipfelregionen der höchsten Berge (Kilimanjaro, Ruwenzori, Mount Kenia) eisbedeckt sind.
Beginnen wir unsere klimatische Betrachtung in Zentralafrika in Äquatornähe. Hier, sowie an der Ostküste von Madagaskar herrscht ein tropisches Regenwaldklima. Die Jahresdurchschnittstempertur liegt bei über 26°C und es fallen rund 1700 Millimeter
Niederschlag.
Während es in Zentralafrika zu jeder Jahrzeit regnet, konzentrieren sich in den äußeren Tropen und Subtropen die Niederschläge auf einzelne Jahreszeiten. Diese Gebiete werden auch als wechselfeuchte Tropen bezeichnet. Die Jahreszeiten definieren sich in Afrika nicht nicht anhand von Temperaturunterschieden, sondern durch die Abgrenzung von Regen- und Trockenzeiten. Diese Regenzeiten treten zum Zeitpunkt des höchsten Sonnenstandes auf. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto geringer wird der Unterschied zwischen
Regenzeit und Trockenzeit bis nur es nur zu einer einzigen Regenzeit kommt, die mit zunehmender Entfernung zum Äquator immer weniger Niederschlag bringt.
Das spiegelt sich auch in der Vegetation wieder. Die Regenwälder Zentralafrikas werden nach Norden und Süden hin von Savannen abgelöst. Mit weiterer Entfernung vom Äquator wird diese Feuchtsavanne (ca. 550 bis 1500 mm Niederschlag in der Regenzeit) von der Trockensavanne (ca. 250 bis 550 mm Niederschlag in der Regenzeit) abgelöst. Milde und feuchte
Winter, sowie warme und trockene
Sommer findet man hingegen an der Grenzen Afrika. Das Klima der marokkanischen Küste oder das Klima der Küste Südafrikas sind mit dem Mittelmeerklima vergleichbar.
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