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07 | 09 | 2010
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Montag, 08. Dezember 2008 um 17:08 Uhr
asien

Das Klima Asiens

Asien umfaßt mit seinen vorgelagerten Inseln rund 33 Prozent der gesamten Landfläche der Erde. Mit einer Gesamtfläche von rund 44,4 Millionen Quadratkilometern ist Asien der größte Kontinent unserer Erde. Entsprechend vielfältig und schwer zu beschreiben ist daher auch das Klima Asiens.

Wegen der riesigen Landmasse herrscht in weiten Teilen des Kontinents ein ausgeprägtes Kontinentalklima. Dies führt zu starken Temperaturgegensätzen im Jahresverlauf. Die kalten Glossary Link Winter und heißen Glossary Link Sommer werden in weiten Teilen des Kontinents nur durch kurze Übergangszeiten getrennt. Extrem sind auch die Temperaturunterschiede. So wurden im nordöstlichen Teil Sibiriens - bei Oimjakon - schon einmal -77°C gemessen, wohingegen die süd- und südwestlichen Regionen Asiens zu den heißesten und trockensten Gebieten der Erde zählen.

Aufgrund seiner großen Ausdehnung und der starken Gliederung des Geländes hat Asien Anteil an mehreren Klimazonen. Die riesige Landmasse Zentralasiens bedingt in weiten Teilen des Kontinents ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit starken Temperaturgegensätzen im Jahresverlauf. Die heißen Sommer und kalten Winter werden von häufig nur kurze Zeit andauernden Übergangsjahreszeiten getrennt. Extrem sind auch die räumlichen Temperaturgegensätze.

Der nordöstliche Teil Sibiriens ist das kälteste Gebiet. Hier wurden 1938 in Oimjakon, dem Kältepol der Nordhalbkugel, -77,8 °C gemessen. Dagegen zählen einige Regionen im Süden und Südwesten Asiens zu den heißesten der Erde. Vorderasien hingegen ist mäßig winterfeucht; das Klima entspricht dem des Mittelmeerraumes. Süd- und Ostasien werden klimatisch vom Glossary Link Monsun beeinflußt. Über den kalten Gebieten Nordasiens entwickeln sich ausgeprägte Hochdruckgebiete deren Luftmassen als Wintermonsun nach Süden und Südosten treiben.  Im Sommer hingegen wird das Klima durch die Tiefdruckgebiete über Südasien geprägt. Feucht-Warme Luft von den Meeresgebieten strömt in Richtung der Tiefdruckgebiete und führt in den Küstenregionen und den dem Wind zugewandten Seite der Gebirge hohe Niederschläge. So gehört der indische Bundesstaat Assam zu den niederschlagsreichsten Orten unserer Welt.

In Nordasien sind die Sommer nur sehr kurz. Das winterkalte Klima dieser Gegend geht in Richtung des Pols in das arktische Tundraklima über. Die Frostperiode dauert hier 9 bis 10 Monate und auch in der frostfreien Zeit bleibt der Boden gefroren.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 25. Juni 2010 um 17:50 Uhr
 
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Wußten Sie schon...?

daß der höchste Jahresniederschlag mit 12000 mm in Tscherrapunji, Indien, gemessen wurde?


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