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07 | 09 | 2010
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Montag, 08. Dezember 2008 um 17:43 Uhr
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Das Klima Europas

Europa ist nach Australien der zweitkleinste Kontinent unserer Erde. Knapp 7% seiner 10,5 Millionen Quadratkilometern entfallen auf Inseln. Eigentlich stellt Europa nur das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse dar, wird aber üblicherweise als eigenständiger Kontinent betrachtet. Es erstreckt sich Ost-West Richtung vom Atlantischen Ozean und der Nordsee bis zu den Bergketten des Urals in Russland. In Nord-Süd Richtung erstreckt sich Europa über knapp 4.300 Kilometer von Knivskjelodden in Norwegen bis Punta de Tarifa bei Gibraltar.

Der größte Teil Europas liegt in einer gemäßigten Klimazone. Verantwortlich hierfür ist die Meeresnähe und der Einfluß relativ warmer Meeresströmungen (nordatlantischer Strom als Ausläufer des Golfstroms). Dies führt dann auch dazu, daß die Temperaturen in Europa höher sind als in anderen Orten, die auf gleicher geographischer Breite liegen. Der Einfluß der warmen Meeresströmungen läßt ungefähr in der Mitte Polens nach. Ein weiterer Einflußfaktor für das europäische Klima sind die Hauptluftdrucksysteme Glossary Link Islandtief, Glossary Link Azorenhoch und das wechselnde Druckgebiet über Asien, das im Glossary Link Winter als ausgedehntes Kältehoch und im Glossary Link Sommer als Hitzetief Einfluß nimmt. Der Wind kommt in Europa wegen dieser Luftdruckgebiete und der Erdrotation vorwiegend aus westlicher Richtung. Das Fehlen von Gebirgszügen die in Nord-Süd-Richtung verlaufen fördert das weite Eindringen dieser Winde in das Innere des Kontinents. Andererseits verhindern die in Ost-West-Richtung verlaufenden Gebirgsketten der Alpen und Pyrenäen einen Luftmassenaustausch von subtropischen und subpolaren Luftmassen, die bspw. in den USA zu massiven Kälteeinbrüchen führen können.

Die am Atlantischen Ozean gelegenen Küstengebiete Europas haben ganzjährig Niederschläge mit einer Konzentration der Niederschläge im Glossary Link Herbst. Die Westwinde nehmen über der riesigen Wasserfläche des Atlantischen Ozeans viel Feuchtigkeit auf, die sie über dem Land abregnen.

Das Klima in weiten Teilen Osteuropas ist wegen der Entfernung zum Meer eher kontinental. Hier sind trockene Luftmassen wetterbestimmend, die sich über der riesigen Landmasse des asiatischen Kontinents bilden und bis nach Mitteleuropa vordringen können. Hier stehen kalten Wintern heiße, trockenen Sommern gegenüber.

Von mediterranem Klima sind die Regionen des Mittelmeerraumes geprägt. Die Sommermonate sind hier gewöhnlich heiß und trocken und die Niederschläge konzentrieren sich auf die Wintermonate, wenn die Westwinde vom Atlantischen Ozean feuchte Luftmassen bringen.

Der Norden Europas ist in den Ländern Norwegen, Schweden Finnland und Island durch ein subpolares Klima geprägt. Die polaren Einflüße führen im Winter zu niedrigen Temperaturen und wenig Glossary Link Niederschlag. Im Sommer hingegen sind auch hier die Westwinde bestimmend, sodaß es zu hohen Niederschlägen bei milden Temperaturen kommt.

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mit freundlicher Genehmigung des ZDF

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 25. Juni 2010 um 17:51 Uhr
 
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daß die niedrigste Sonnenscheindauer in Deustchland mit 929,1 Stunden 1995 in Ruhpolding im Chiemgau beobachtet wurde?


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